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05.02.2010

Projekt Eisstadion: Ein Angebot liegt vor

„Die Verhandlungen für den Bau des neuen Eisstadions kommen in die heiße Phase,“ teilt Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler mit, kurz nachdem am 1. Februar, das Tausch-Angebot der Pusterer Firma ZH ins Rathaus geflattert ist.

Der Deal
Die Firma ZH hat die ganze Diskussion um den Deal „altes Areal gegen neues Eisstadion“ vor gut einem Jahr ins Rollen gebracht. Im Detail sieht das Geschäft folgendermaßen aus: Die Gemeinde erhält ein schlüsselfertiges Stadion, gebaut auf einer Fläche der Baufirma. Im Gegenzug kriegt die Baufirma Baurechte auf dem Standort des heutigen Eisstadions sowie auf firmeneigenen Flächen.

Im Sommer 2009 beschloss der Gemeinderat, das Projekt „Eisstadion“ öffentlich auszuschreiben. Im Oktober wurde eine Kommission zur Bewertung der eingehenden Angebote eingesetzt.


Die Entscheidung
Die Kommission wird am 16. Februar zusammentreffen und das eingegangene Angebot evaluieren. „Ausschlaggebend für die Vergabe des Projekts,“ so Bürgermeister Tschurtschenthaler, „ist die Verhältnismäßigkeit zwischen den Forderungen der Baufirma – nämlich die zusätzlichen Baurechte auf eigenen Flächen – und dem, was die Stadtgemeinde von ihr kriegt: das schlüsselfertige Eisstadion. Eins vorweg: Sind die Forderungen unverhältnismäßig, scheuen wir uns nicht davor, das Angebot auch zurückzuweisen. Jedenfalls bleiben wir am Ball und halten am neuen Eisstadion fest!“

Die definitive Entscheidung über den Zuschlag trifft der Gemeinderat innerhalb März.

(AV)