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24.02.2010

Notizen aus der Ratssitzung vom 23. Februar 2010

Am 23. Februar 2010 haben sich die Brunecker Räte zur zweiten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr zusammengefunden. Ganz oben auf der Tagesordnung standen unter anderem die Vorstellung des De Cobelli Verbauungskonzepts sowie die Genehmigung der neuen Betriebsordnung für den Abwasserdienst.

Ratssitzung vom 23. Februar 2010Ratssitzung vom 23. Februar 2010

Verbauungskonzept De Cobelli
Mit großem Interesse verfolgten die Räte den Ausführungen der Architekten Stefan Hitthaler und Kurt Egger zum Thema neues Wohnviertel De Cobelli. Das Architektenteam stellt sich ein ökologisch nachhaltiges Wohnviertel vor, das den Klimazielen der Stadt entspricht. Laut Plan sind 70 % des 15.247 m² großen Areals Grünflächen. Die restlichen 30% sind als Wohneinheiten eingezeichnet. Als Eckpfeiler des Verbauungskonzepts wurden die ökologische Bauweise, die Energieeffizienz, die Anbindung an das Verkehrsnetz und die sich daraus ergebende hohe Wohnqualität genannt.
Die Architekten planen für das De Cobelli Areal 70-, 100- und 110 m² große Wohnungen mit Klimahaus A nature Charakter.

Neue Betriebsordnung Abwasserdienst
Die sogenannte Kanalordnung regelt die Bedingungen für die Ableitung der Abwässer und ist vom Gemeinderat einstimmig genehmigt worden. Die insgesamt 24-seitige Kanalordnung regelt die technischen Eigenschaften der Anschlüsse an die Kanalisation, die Benutzungsbeschränkungen und die Bedingungen für die Ableitung der Abwässer, die Wartung der Anschlüsse, die Anschlusspflicht und den Zugang für Kontrollen, die Vorbehandlung der Abwässer, die Vorschriften betreffend die Niederschlagswasserbewirtschaftung und die entsprechenden Ersatzmaßnahmen.
In der Kanalordnung findet sich auch das Waschverbot für Autos und Maschinen auf privaten Flächen. Ausgenommen davon sind die eigens für Waschtätigkeiten ausgerüsteten Waschplätze.

Vorstellung Rückhaltebauwerke für Schwemmholz und Geschiebe oberhalb von Bruneck
Die Forsträte Sandro Gius und Martin Moser vom Landesamt für Lawinen- und Wildbachverbauung Ost informierten den Brunecker Gemeinderat über die Pläne zum Bau von zwei Rückhaltebauwerken für Schwemmholz und Geschiebe oberhalb von Bruneck, die gänzlich über Eu-Gelder finanziert werden. Für Mitte März ist eine Bürgerversammlung einberaumt, bei der Interessierte mehr über die geplanten Rückhaltebauwerke und über die Finanzierung erfahren können.

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 29. März statt.

(mz)