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Bis Jahresende erstrahlt ganz Bruneck in neuem Licht

Der 2014 erlangte European Energy Award Gold war und ist für die Stadtgemeinde Bruneck Auszeichnung und Verpflichtung zugleich, in allen Energiebereichen das Beste zu geben, so auch bei der öffentlichen Beleuchtung.

vorher - nachher am Beispiel Reischacher Straße
Zoomvorher - nachher am Beispiel Reischacher Straße

„Und gerade deshalb fußt der ‚Masterplan Licht‘ der Stadtgemeinde Bruneck auf den Säulen Energieeinsparung, Energieoptimierung, Energieeffizienz und Umweltschutz“, erklärte Bürgermeister Roland Griessmair bei der Pressekonferenz am Dienstag, 9. Mai, bei der er gemeinsam mit Ing. Norbert Kosta von den Stadtwerken und Ing. Hannes Oberhammer von der Stadtgemeinde die Details von Brunecks Lichtkonzept erläuterte.

Mit beeindruckenden Zahlen konnte Ing. Kosta von den Stadtwerken aufwarten. So werden beispielsweise auf 170 Straßen des Brunecker Gemeindegebietes insgesamt 2.800 Einzelleuchten auf Led umgerüstet, von denen bei 1.600 die Umstellung bereits erfolgt ist. Die durchschnittliche Energieeinsparung durch den Austausch der „alten Energiefresser“, so Kosta, betrage 50 %, wobei in einigen Gebieten, wie in der Industriezone West eine Einsparung von 67 % erreicht werden kann. Die gesamte Umsetzung des vom Studio Lichtraum2 aus Eppan ausgearbeiteten Lichtkonzeptes kostet 3 Millionen Euro. Derzeit wird in St. Georgen und in der Stegener Straße an der neuen Beleuchtung gearbeitet, danach sind die Michael-Pacher-Straße und der Graben an der Reihe, im Herbst dann die Reischacher Straße und Reischach. „Unser Ziel ist jedenfalls, Bruneck mit dem halben Energieverbrauch besser und effizienter zu beleuchten und das Lichtkonzept bis zum Ende des Jahres umzusetzen“, betonte Kosta.

Eine individuelle Steuerung der Lichtkörper mit Nachtabsenkung und eine gezielte Beleuchtung vermeiden zudem das Phänomen der Lichtverschmutzung, informierte Ing. Hannes Oberhammer. „Licht gibt Sicherheit und sorgt für Stimmung. Deshalb haben wir uns für ein warmweißes Led-Licht entschieden, das effizient, aber nicht grell leuchtet. Zudem können bestimmte Sehenswürdigkeiten wie beispielsweiße die Stadttore bei Events in farbiges Licht getaucht werden“, sagte Bürgermeister Roland Griessmair, der auch erinnerte, dass die Idee zu den neuen Lichtkörpern auf Stelen am Graben anlässlich des Jongleurtreffens 2015 in Bruneck geboren wurde. Die Leuchtkörper sind nämlich den Jongliertellern nachempfunden.

  • Graben

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