Die olympischen Biathlon-Wettkämpfe in Antholz im Februar 2026 stellten für die Ortspolizei Bruneck eine außergewöhnliche organisatorische und personelle Herausforderung dar. In enger Abstimmung mit dem Organisationskomitee von Milano-Cortina 2026 sowie den lokalen Veranstaltern in Antholz wurden bereits im Vorfeld zahlreiche Koordinierungsgespräche geführt, um Zuständigkeiten, Sicherheitsmaßnahmen und die notwendige Polizeipräsenz präzise festzulegen.
Parallel zu diesem Großereignis musste der reguläre Dienstbetrieb in Bruneck und den umliegenden Gemeinden uneingeschränkt gewährleistet bleiben. Eine Urlaubssperre sowie eine intensive Personalplanung machten es möglich, an den Renntagen jeweils sechs bis sieben Beamtinnen und Beamte für die Verkehrsregelung im Antholzer Tal einzusetzen. Insgesamt leistete allein die Ortspolizei Bruneck mehr als 700 Dienststunden für die olympischen Biathlonwettkämpfe.
Die Einsätze wurden von Kommandantin Lisa Innerbichler gemeinsam mit Inspektorin Verena Lercher aus der vor Ort eigens eingerichteten Gemeindeleitstelle koordiniert. Dabei war ein hohes Maß an Flexibilität gefragt, um auf kurzfristige und unvorhersehbare Entwicklungen rasch reagieren zu können.
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Ortspolizei-Kommandos aus der gesamten Provinz, deren Unterstützung eine professionelle und reibungslose Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg ermöglichte. Ebenso bedankt sich die Kommandantin bei Fabrizio Piras, Kommandant der Stadtpolizei Bozen, für die Organisation dieser beispielhaften übergemeindlichen Kooperation. Unverzichtbar für eine effiziente Verkehrs- und Parkplatzregelung war zudem der engagierte Einsatz der vielen freiwilligen Feuerwehrleute, die maßgeblich zum geordneten Ablauf der Veranstaltung beitrugen.
Die Ortspolizei Bruneck zieht insgesamt eine positive Bilanz und bedankt sich bei allen Beteiligten für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.