Die Gemeinde Bruneck treibt die Schaffung von leistbarem Wohnraum voran. In den letzten Gemeinderatssitzungen wurden neue Wohnbauzonen in Aufhofen und Dietenheim genehmigt, die nun der Landesregierung zur endgültigen Freigabe vorgelegt werden.
„Mit der Ausweisung neuer Wohnbauzonen schaffen wir die Grundlage, um den Wohnraumbedarf in den Fraktionen zu decken. Leistbares Wohnen ist ein zentrales Anliegen der Gemeinde“, betont Bürgermeister Roland Griessmair. Auch Stadtrat Hannes Niederkofler unterstreicht die Bedeutung dieser Entscheidung: „Wir setzen gezielt Maßnahmen, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken und eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.“
Zusätzlich ergibt sich für Bruneck mit den Flächen der Enrico-Federico-Kaserne ein enormes Potenzial. Dort sollen neben gefördertem Wohnbau auch Wohnungen mit Preisbindungen, Sozialwohnungen und Arbeiterwohnungen entstehen. „Diese Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten für viele Bürgerinnen und Bürger, die auf leistbaren Wohnraum angewiesen sind“, erklärt Griessmair. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss die Landesverwaltung die Flächen sanieren und bestehende Gebäude abreißen. „Wir rechnen damit, dass die Flächen ab 2026 verfügbar sein werden. Ab dann können Anträge gestellt und Bauprojekte realisiert werden“, so Griessmair.
Mit diesen Maßnahmen setzt die Gemeinde einen entscheidenden Schritt für die Zukunft. „Wir schaffen nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern wirken auch aktiv den steigenden Immobilienpreisen entgegen“, sagt Niederkofler. Bürgermeister Griessmair ergänzt: „Die Stadt Bruneck stellt damit sicher, dass in den kommenden Jahren ausreichend Flächen für den geförderten Wohnbau sowohl in den Fraktionen als auch in der Stadt zur Verfügung stehen.“